Kolloquium 2011
Ernestiner als Wissenschaftler in Aktion
Zwölfklässler am Ernestinum stellen ihre Seminarfachthemen vor
Welche Fledermausarten kommen im Gothaer Park vor? Welche Chancen hat der Elektroantrieb gegen den Verbrennungsmotor? Welche Rolle nehmen christliche Werte in unserer Gesellschaft ein? Wie erfolgt die Integration behinderter Kinder an der Evangelischen Grundschule in Gotha? Gibt es auch in Gotha Fälle von Kinderarmut?
Diesen Fragestellungen und noch vielen anderen mehr gingen die zukünftigen Abiturientinnen und Abiturienten vom Ernestinum in Gotha in den letzten zwei Jahren nach. Am Freitag, den 11.02.2011 war es endlich soweit. Die Ergebnisse wurden vorgestellt und selbstsicher verdeitigt. Die Form der Präsentation wird als Kolloquium durchgeführt. Dabei ist es wichtig, dass die Gruppe als Team auftritt und überzeugend wirkt. Um den Schülerinnen und Schülern beste Bedingungen zu bieten, wurde extra ein unterrichtsfreier Tag durch die Schulkonferenz genehmigt.
Bereits seit Montag vergangener Woche setzte ein emsiges Treiben ein. Modelle wurden herangefahren, Plakate entworfen, Unterrichtsräume umgestaltet und Vieles mehr. Schließlich geht es ja um Abiturnoten die vergeben werden. Wichtig ist dabei auch die Atmosphäre in welcher die Schüler auftreten und ihre Themen vorstellen. Fleißige Helfer standen den Schülern wie in den vergangenen Jahren wieder zur Seite. Ein Dankeschön geht vor allem wieder an die Eltern, befreundete Schüler und an die Lehrer. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen. Ganze Gruppen erhielten 15 NP als Höchstnote. Der Einsatz hat sich gelohnt.
In diesem Abiturjahrgang mit 46 Prüfungsteilnehmern ist das besondere Engagement von Fachbetreuern, die außerhalb der Schule tätig sind, zu nennen. Dies zeigte sich ebenfalls in der Themenauswahl. Durch Kontakte zu Hochschulen und Universitäten aber auch Museen, der Forschungsbibliothek Gotha sowie anderen Einrichtungen wie z. B. dem Landesgericht in Erfurt, wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen konnten interessante Themen für die Schüler erschlossen und kompetente Fachbetreuer gewonnen werden. Die Ergebnisse sollen ja auch in Veröffentlichungen einfließen.
Das Publikum bestehend aus der Schülerschaft der Klassen 10 und 11, die Teilnahme an je zwei Vorträgen war Pflicht, dem Lehrerkollegium und den Fachbetreuern kam oft aus dem Staunen nicht heraus. Das Fazit von Felix Hähnlein aus der Klassenstufe 11 war: „Ich habe heute gute Ideen für unsere Präsentation im nächsten Jahr mitnehmen können“.









