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Gymnasium Ernestinum - Projekte
Klassenstufe 5:

LERNEN IM SCHULLANDHEIM

Schüler der 5.Klassen lernen sich in der ersten Schulwoche im Schullandheim bei Sport, Spiel und guter Laune kennen; Unterricht in Kunst, Musik, Deutsch, Geschichte, Biologie und Sport findet einmal ganz anders statt.

Klassenstufe 8:

WINTERLAGER

Skilager im Schullandheim Bernau/Schwarzwald zum Erlernen der Grundlagen des Abfahrts- und Langlaufski; Fortgeschrittene können ihren Fahrstil verbessern; Alle 8.Klassen beteiligten sich am Winterlager. Absprache zwischen Schülern, Eltern und dem Klassenleiter erfolgt in Abstimmung mit dem Fachbereichsleiter Sport Herrn Bocklitz.

Klassenstufe 10

BETRIEBSPRAKTIKUM

Praktikum von Schülern zur Berufsorientierung ; Praktikumsplätze werden von den Schülern selbst ausgewählt.

Frau Baumbach, Frau Rosenbusch

Klassenstufen 5 - 12

PROJEKT - SOMMERLAGER ZINGST

Beste Sportler verbringen gemeinsam mit ihren Trainern und Betreuern bei Sport, Spiel und guter Laune schöne Stunden im Ostseebad Zingst auf der Halbinsel Darß .
Herr Bruder, Herr Bocklitz, Frau Bellstedt, Frau Stöhr

LANDSCHAFTSPRAKTIKUM

Schüler der AG´s Keramik und Malerei/Graphik jedes Schuljahr ein Praktikum in Friedrichroda durch; Anfertigung von Skizzen, Zeichnungen und Bildern; Kennenlernen der näheren Umgebung; Frau Reiche Klassenstufe 6

KULTURMARKT GOTHA

Im Schuljahr 1996/97 gestalteten die Fachbereiche Musik und Kunst erstmals gemeinsam ein Projekt, das auf eine Idee von Herrn Hähnel, Fachbereichsleiter Musik, zurückging. Unter der Überschrift "Kulturmarkt Gotha" wurden alle Schüler der Klassenstufe 6 innerhalb einer Woche mit ausgewählten kulturellen Einrichtungen und Institutionen ihrer Heimatstadt Gotha vertraut gemacht. Das waren im einzelnen:
  • Schloßmuseum und Regionalmuseum
  • Ekhof Theater
  • Augustinerkirche mit Kreuzgang und Orgel
  • Gothaer Kulturhaus
  • Landessinfonieorchester Thüringen , Gotha
  • Instrumentenwerkstätten Schäfer (Geigenbau) und Keilwerth (Blasinstrumente)


  • In einer zweiten Arbeitsphase des ,,Kulturmarkts" konnten sich die Schüler selbst unter Anleitung von 5 Fachlehrern (Musik und Kunst) künstlerisch betätigen.
    Gestartet wurde diese interessante und von den Schülern gern angenommene Woche am Montag, 16. September 1996. Jede der drei 6. Klassen wurde von je einem Musik- und Kunsterzieher betreut. In einer Vorbereitungsstunde zu Beginn des Tages erhielten die Gymnasiasten eine Einführung in den Tagesablauf, bekamen Arbeitsblätter, Aufgaben und Fragen zugewiesen. Daran schloß sich die Exkursion in zwei der oben genannte Einrichtungen an.
    Am Nachmittag konnten dann in häuslicher Nachbereitung die Arbeitsblätter ausgefüllt, die Fragen beantwortet, ein Bericht geschrieben werden. Die Auswertung dessen am nächsten Tag ließ erkennen, daß viel mehr als im üblichen Unterricht die Eltern, Großeltern aber auch Lexika, Broschüren, Zeitschriften u.ä. zu Hilfe genommen wurden, um umfangreiches Material anbieten zu können. Im Stationsbetrieb also wurden die erwähnten Kultureinrichtungen Gothas schwerpunktmäßig für Kunst oder Musik aufgesucht.

    Ab dem 4. Tag, verlagerte sich die Projektwoche dann wieder in altvertaute Gefilde. Die Außenstelle des Gymnasium in der Hansenstraße bot genügend Räumlichkeiten, um erneut Stationsbetrieb zu organisieren und die Klassen zu teilen. Jeweils 2 Unterrichtsstunden immer im Wechsel zwischen Musik und Kunst waren die Schülerinnen selbst aktiv:
  • musikalische Eigentätigkeit: Spielstücke auf Klangstäbe und Rhythmusinstrumente Herr Hähnel
  • Gruppentänze Frau Hähnel
  • Körperbewegung und Ausdrucksschulung in Verbindung mit Musik Frau Renk
  • Pappdrucke mit Motiven der Projektwoche Frau Mixanek
  • Kreative Linien- und Farbgestaltung nach Musik Frau Reiche


  • Hier konnten die Schülerinnen sofort die Ergebnisse ihres Mühens erfahren und waren wegen der geringen Gruppenstärke ständig künstlerisch gefordert. Ergebnisse dieses einwöchigen Projektes wurden in Projektmappen festgehalten und individuell gestaltet. Dabei sind z.T. sehr umfangreiche Dokumentationen entstanden. Schülerinnen und Lehrer sind sich einig, daß diese Form der Projektgestaltung eine hohe Effektivität zeitigt, weil ohne andere "störende" Einflüsse sich intensiv eine Woche lang auf Kunst und Musik konzentriert werden konnte.

    Den beteiligten kulturellen Einrichtungen und Betrieben, der Schulleitung, allennichtbeteiligten Kollegen, die aber Stundenvertretungen übernahmen, und den Eltern sei für die Unterstützung gedankt. Fest steht, daß auch in den anderen Schuljahren für die 6. Klassen diese Projektwoche unter dem Titel "Kulturmarkt Gotha" veranstaltet werden; wird als eine Form offenen und fachübergreifenden Unterrichts.

    WEIHNACHTSESTRADE zum 3. Advent

    Was: Instrumentalisten, Rezitatoren, Solisten aus den Reihen der Schüler des Gymnasium Ernestinum gestalten gemeinsam mit der Theatergruppe und dem Gothaer Kinderchor am 3.Advent ein weihnachtliches Programm; Aufführung in der Aula des Ernestinums vor Schulöffentlichkeit, Schülern, Eltern, Lehrern, Freunden und Förderern des Gymnasiums

    Leiter: Frau Renk und die Lehrer des Fachbereiches Deutsch

    BEWEGUNG - DER SCHLÜSSEL ZUM LERNEN

    Körperliche Bewegung spielt von der Geburt bis ins hohe Alter eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von neuralen Netzwerken (Nervenzellen), die erwiesenermaßen Voraussetzung für das Lernen sind. Dies wurde durch wissenschaftliche Forschung erarbeitet und ist seit längerer Zeit hinreichend bekannt. Unser moderner Lebensstil verhindert jedoch immer mehr, dass wir von den Erkenntnissen der Wissenschaft (Gehirn-, Lernforschung usw.)
    Gebrauch machen. Unsere Kinder erleben wichtige motorische Stufen nicht oder nicht intensiv genug und daraus entstehen u. a. Probleme in der Wahrnehmung und beim Zusammenspiel der beiden Gehirnhälften. Zahlreiche Studien belegen, dass körperliches Training das Wachstum des in der Entwicklung befindlichen Gehirns anregt bzw. den Abbau von Gehirnen älterer Menschen verhindert. In einer Studie mit mehr als fünfhundert kanadischen Kindern schnitten die Schüler, die täglich eine zusätzliche Sportstunde hatten, in Prüfungen deutlich besser ab, als weniger aktive Kinder.

    In Zukunft muss daher die Bedeutung der Bewegung für das Lernen sehr viel stärker beachtet werden. Da durch die häufige Berufstätigkeit beider Elternteile eine entsprechende Betreuung im Elternhaus in vielen Fällen nicht möglich ist, wollen wir ( muss die Schule) in Zukunft Möglichkeiten schaffen, die Lernprobleme, die vor allem Folge von Bewegungsmangel sind, aufzuarbeiten. Das Konzept sieht vor, zusätzliche Sportstunden mit Orientierung auf die Sportarten Basketball, Handball und Leichtathletik, beginnend ab Klassenstufe 5, anzubieten. Unterstützung erhält das Ernestinum durch qualifizierte Übungsleiter der Vereine:
  • Ernestiner Handball Sportverein e.V.
  • Basketball in Gotha e.V.
  • Leichtathletik Verein Gothaer Land e.V.

  • Der zusätzliche Sportunterricht mit Schwerpunkten im koordinativen Bereich wird mit dem Programm des normalen Sportunterrichts abgestimmt. Der Start erfolgt mit dem Schuljahr 2003/2004 für SchülerInnen der 5. Klassen.

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